Vorsicht Betrugsfalle!

Ein zunehmend wachsender Wettbewerb und die damit verbundene Steigerung der Produktionsmengen konnte eine Kostensenkung, der zuvor sehr hohen Preise für Dieselpartikelfilter, bewirken.

So hat die erhöhte Nachfrage der Konsumenten nach Dieselpartikelfilter ebenso dazu geführt, dass sich – neben den großen Herstellern von Partikelfiltern – auch unseriöse Firmen, die Dieselpartikelfilter zu Billigpreisen anbieten, in den Markt integrieren konnten.

Hier ist jedoch für Sie als Verbraucher größte Vorsicht geboten!
Denn: nicht jeder günstige Dieselpartikelfilter erfüllt die gesetzlichen Normen und Anforderungen.

Ein mangelhafter, billig DPF verfügt oftmals nur über eine eingeschränkte Funktionalität. Ebenso können der Aufbau oder die katalytische Wirkung eines solchen ‚billig‘ DPFs eingeschränkt sein.

Nur so lassen sich enorme Kosten bei der Partikelfilter-Herstellung einsparen, die den besonders günstigen Vertrieb von Partikelfiltern ermöglichen.

Wir können Ihnen nur von der Beanspruchung solcher ‚billig DPFs‘ abraten. Hier liegt nahezu ein regelrechter Betrug vor, da viele der Konsumenten nicht hinreichend informiert sind, welche Funktionalitäten ein sicherer Dieselpartikelfilter erfüllen muss und sich letztendlich durch den Preis von einem solchen ‚billig Filter‘ überzeugen lassen.

Die Folge: unnötige Belastungen – für den Geldbeutel des Konsumenten sowie unserer Umwelt!

So können kostengünstige DPFs bereits nach 10.000 Kilometern verstopfen, was in Extremfällen zu Beschädigungen des Motors führen kann.

Im Folgenden führen wir Ihnen die zwei am häufigsten auftretenden Betrugsmaschen der Billig-Anbieter und deren oftmals verheerende Auswirkungen auf. Oftmals treten diese sogar in kombinierter Form auf, was den Betrügern eine noch günstigere Herstellung von Rußfiltern ermöglicht.

Ziel dieses Beitrages ist es, Sie davor zu schützen, auf ‚billige Nachbauten‘ mit eingeschränkter Funktionalität reinzufallen, wodurch Sie unnötig Ihren Geldbeutel belasten.

Viele der mangelhaften Nachbauten werden oftmals selbst in professionellen Fachwerkstätten oder von TÜV-Prüfern nicht entdeckt.

Letztendlich können vorerst ein paar hundert Euro beim Kauf des Filters eingespart werden. Später jedoch – nach Nutzung des DPFs – können sich Nutzer solcher billigen Partikelfilter darauf einstellen, mehrere tausend Euro in die Reparatur des Motorschadens investieren zu müssen.

Der Kauf eines solchen billig Filters rentiert sich also weder kurz- noch langfristig.

Betrug: Einbau kleiner DPF-Kerne

So verfügen originale Dieselpartikelfilter immer über ein bestimmtes Kernvolumen, die Kerngröße. Dieser Kern filtert die Rußpartikel und nimmt zudem, die bei der Regenation erzeugte Asche auf.

Großer Kostenwert bei einem DPF ist insbesondere dieser Filterkern – wie auch der Katalysator, der ebenfalls häufig ein Teil des Filters ist.

Hier versuchen die Billig-Partikelfilter-Anbieter nun durch den Einbau kleinerer Kerne erhebliche Kosten zu sparen, sodass Filter (mit einem kleineren Kern) zu einem wesentlich günstigeren Preis angeboten werden können.

Wird allerdings ein kleinerer Monolith (Kern) als üblich in den DPF eingebaut, ist dieser logischerweise schneller gefüllt. Das Ergebnis ist ein steigender Differenzdruck, der dem Steuergerät signalisiert, dass eine Regenation nötig ist. Folglich startet die interne Fahrzeugregeneration häufiger, als bei einem originalen Dieselpartikelfilter.

Der somit steigende Kraftstoffverbrauch kann hierbei aber getrost beiseitegelassen werden, wenn man bedenkt, welche Auswirkungen die Erhöhung der Regenerations-Intervalle noch hat:

So wird das Motoröl langfristig verdünnt, dessen Schmierfähigkeit nimmt ab und die thermische Belastung des Motors steigt an. Die Folge sind Motorschäden aufgrund von Überhitzung!

Und diese zu reparieren ist wirklich kostenintensiv – im Vergleich zum Neukauf eines hochwertigen Partikelfilters oder dessen Reinigung.

Betrug: Reduzierung des Edelmetalls der katalytischen Schicht des DPF-Kerns (Monolith)

DPF-Systeme verfügen über eine Beschichtung – sowohl am Kern (Monolith) sowie auf dem Katalysator. Bei dieser Beschichtung spricht man auch von der katalytischen Schicht, die auf den Kern des Partikelfilters sowie auf dessen Filterkanäle aufgetragen wird.

Aufgabe des Katalysators, bzw. der katalytischen Schicht ist es, giftige Substanzen aus dem Abgas zu entfernen. Eine weitere Funktion des Katalysators bei Dieselfahrzeugen mit DPF ist die Selbstzünder-Funktion.

Bei aktiver DPF Regeneration, wenn Ruß im Filter verbrannt werden soll, gibt die Steuereinheit eine kleine Menge Dieselkraftstoff in die Abgasanlage. Der Kraftstoff gelangt folglich in den Katalysator und reagiert dort mit der katalytischen Schicht. Dort entzündet sich dieser, sodass Ruß im Filter verbrannt wird.

Die Entzündbarkeit des Dieselkraftstoffes ist jedoch von der Edelmetallbeschichtung im Katalysator (der katalytischen Schicht) abhängig. Als Beschichtung kommen insbesondere Edelmetalle – wie Platin, Palladium oder Rhodium – zum Einsatz, die über eine gewisse Sättigung (Dicke) verfügen und somit die erfolgreiche DPF-Regeneration gewährleisten.

Auch verlängern Edelmetalle mit guter Sättigung die Lebensdauer des Katalysators.

Bei den billigen Dieselpartikelfiltern werden oftmals sehr dünne Beschichtungen aufgetragen. Diese ermöglichen gerade noch so die Funktionalität des Dieselpartikelfilters.

Großer Nachteil hierbei ist jedoch, dass solche Katalysatoren in der Regel nur über eine ungefähre Lebensdauer von 20.000 km verfügen und oftmals Fehlfunktionen und Aussetzer bei der Regeneration aufweisen.

Fazit:

Bei dieser DPF-Betrugsmasche werden die Rußfilter mit einer mangelhaften Filterkernbeschichtung versehen. Diese ermöglicht zwar einen vermeintlich günstigen Partikelfilter-Anschaffungspreis, jedoch verstopft der Filter nach kürzester Zeit (fehlerhafte Regeneration).

Hier ist jedoch die Gefahr für Sie als Verbraucher geringer als noch in Betrugsmasche 1, einen bleibenden Motorschaden durch Einsatz eines solchen „Billig-DPFs“ zu erhalten.

So gibt es zwar europäische Vorschriften für die Lebensdauer von Katalysatoren, jedoch keine Kontrollen oder Strafen für die Hersteller bei Nichteinhaltung der Normen. Die Hersteller versuchen also, die Sättigung wertvoller Edelmetalle auf das technische Minimum zu reduzieren und können somit besonders günstige Partikelfilter herstellen.

Empfehlung der Barten GmbH

Verfügen Sie über einen funktionsfähigen Original Partikelfilter, der verstopft ist, so muss dieser in der Regel nicht ausgetauscht werden, um wieder die technischen Eigenschaften eines Neufilters aufzuweisen.

Wir bieten Ihnen die kostengünstige, sichere Reinigung mit unserem innovativen thermischen Reinigungsverfahren an. Mittels thermisch-mechanischer Reinigung können wir für die vollständige Reinigung Ihres Partikelfilters garantieren. DPF-Reinigung mittels thermischen Reinigungsverfahren ist: schnell, kostengünstig und sicher.

So sind bereits 80% der Filter innerhalb von ein bis zwei Tagen vollständig von Ruß- und Ascheresten befreit, sodass der Filter nach der Reinigung wieder die technischen Eigenschaften eines Neufilters aufweist.

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