In unseren letzten Beiträgen können Sie sich bereits ausführlich darüber informieren, was ein DPF ist, wie dieser funktioniert und auch letztendlich überhaupt verstopft. So bleibt es insbesondere bei überwiegenden Fahrten im Stadt- und Kurzstreckenverkehr nicht aus, dass der Rußpartikelfilter (DPF) früher oder später verstopft.

In diesem Artikel wollen wir erklären, wie bzw. woran Sie einen verstopften Dieselpartikelfilter erkennen – und worauf Sie als Fahrer eines Dieselfahrzeugs achten müssen.

Was muss ich als Fahrer eines Dieselfahrzeug beachten?

Selbst bei korrekter Regeneration des Rußfilters ist es langfristig nicht zu vermeiden, dass sich in diesem mit der Zeit immer mehr Asche ablagert. Spätestens dann, wenn ein gewisser Wert erreicht wird, ist eine Reinigung (oder auch kostspieliger Austausch) erforderlich. Dabei werden die Regenerationsintervalle immer kürzer, bis schließlich die Kontrollleuchte aufleuchtet, wodurch signalisiert wird, dass keine eigenständige Regeneration mehr möglich ist – und der Motor schließlich in den Notlauf (Notbetrieb) schaltet.

Als Fahrer eines Dieselfahrzeugs ist somit auf eine regelmäßige Wartung des DPF zu beachten. Denn: Spätestens dann, wenn der Partikelfilter mit Asche zugesetzt ist, bringt auch die manuelle Einleitung der Filterregeneration (beispielsweise in der Werkstadt) keinen Erfolg mehr. Die Lebensdauer des Rußfilters hängt dabei letztendlich von der Fahrweise, dem Einsatzgebiet, der Laufleistung sowie auch vom verwendeten Motoröl ab.

Während vor allem bei den älteren Modellen noch konkrete Intervalle für den Austausch des Partikelfilters vorgegeben waren, ist es inzwischen verbreiteter, den Rußfilter Austausch vom jeweiligen Aschegehalt abhängig zu machen – dieser kann u.a. im Rahmen einer Inspektion ermittelt werden.

Symptome für verstopften DPF

Doch woran erkennt man nun einen verstopften Dieselpartikelfilter?

Gar nicht mal so einfach: zur Identifizierung eines verstopften DPFs muss zunächst zwischen geregelten sowie ungeregelten Systemen unterschieden werden. Während bei den geregelten, standardmäßig-verbauten Filtern ein Warnlicht aufleuchtet, gibt es bei den ungeregelten – meist nachgerüsteten – Partikelfiltern keinerlei Warnsignale, die auf eine Verstopfung des DPF hindeuten.

Seitens einiger Anbieter sogenannter Nachrüstfilter wird allerdings immer wieder ausgesagt, dass derartige Filter gar nicht mehr zusetzen können, da sich diese bereits bei Temperaturen von 200 Grad eigenständig regenerieren, wodurch es gar nicht erst zur Verstopfung des Filters kommen soll – im Alltag sieht dies allerdings anders aus.

 Bemerkbar macht sich ein voller DPF dennoch in jedem Fall. Dabei eine der häufigsten Folgen (und bei weitem nicht die schlimmste) ist ein akuter Leistungsverlust des Motors.

Faktoren für verstopften Rußfilter

Worauf muss man als Fahrer eines Dieselfahrzeugs denn nun achten, damit der Partikelfilter nicht verstopft – und langfristig intakt bleibt?

Fahren wir mit einem Auto, setzten sich nach und nach die Poren des Partikelfilters zu. Dabei entsteht eine Rußschicht auf der Oberfläche und in den Waben des Filters –: man spricht vom sogenannten ‚Filterkuchen‘.

Beim Start der automatischen DPF-Regeneration soll diese Rußschicht schließlich zu Asche verbrannt und der Partikelfilter so gereinigt bzw. ‚freigebrannt werden. In geregelten Systemen wird dieser Vorgang über die Motorsteuerung eingeleitet und läuft vom Fahrer unbemerkt ab.

Für die Regenerationen werden allerdings Temperaturen von 500 bis 600 Grad vorausgesetzt. Nur dann kann die Regeneration starten – und der Filter freigebrannt werden. Im Stadtverkehr erreichen Fahrzeuge jedoch nur selten solche Temperaturen. Vielmehr kommen Dieselfahrzeuge auf lediglich 200 Grad, wodurch die Regeneration oftmals lange Zeit ausbleibt. Die Folge: Mit zunehmender Zeit verstopft der Dieselpartikelfilter immer weiter mit dem feuchten klebrigen Ruß,  und führt resultierend zu einem erhöhtem Abgasgegendruck, der letztendlich zum Leistungsverlust führt.

Überwiegende Fahrzeugnutzung im Stadtverkehr

Seitens TÜV-Fachleuten kann von einer hauptsächlichen Fahrzeugnutzung im Stadtverkehr gesprochen werden, wenn etwa 200 Kilometer in Folge im städtischen Bereich gefahren werden. Versuche auf dem Prüfstand konnten belegen, dass die Filter zu diesem Zeitpunkt häufig bereits beladen sind – sodass die Regeneration eingeleitet wird. Eindeutige Indizien für einen verstopften DPF gibt es hier jedoch nur bedingt.

DPF verstopft – was nun?

Auch bei größter Sorgfalt und Achtsamkeit ist es möglich, dass der Rußfilter im Laufe der Zeit dennoch verstopft.

Schließlich bleibt einem keine andere Wahl mehr und die Reinigung (oder im schlimmsten Falle sogar der Austausch des DPF) wird unvermeidlich. Die Regeln zur Wiederauffrischung des Dieselpartikelfilters werden dabei individuell von Seiten der jeweiligen Hersteller vorgeschrieben. Als Fahrer eines Diesel-Fahrzeugs sollten Sie sich von daher idealerweise direkt nach dem Kauf in der Betriebsanleitung über den im Fahrzeug integrierten Dieselpartikelfilter informieren.

Empfehlung der Barten GmbH ‚Reinigung statt Neukauf‘

Ist der Partikelfilter Ihres Autos verstopft, empfehlen wir Ihnen in jedem Falle eine Reinigung, verglichen mit dem kostspieligen Rußfilter Neukauf. Bei der Reinigung von Partikelfiltern machen wir von einem thermisch-mechanischem Verfahren Gebrauch, wodurch wir in der Lage sind, Rußfilter innerhalb von 1-3 Werktagen nahezu vollständig von Ruß und Asche zu befreien. Der Filter weist nach unserer schonenden Reinigung die Eigenschaften eines Neufilters auf – und ist anschließend wieder dazu in der Lage, zuverlässig Feinstaub-Emissionen zu reduzieren.

Fahren mit verstopftem DPF

Immer wieder werden wir von unseren Kunden gefragt, ob es denn überhaupt möglich ist, mit einem verstopftem Dieselpartikelfilter zu fahren. Dies ist zwar möglich, aber auch zugleich problematisch!

Wenn die Warnleuchte nur kurzzeitig angegangen ist, ist es noch möglich für kurze Zeit mit einem beladenen Filter zu fahren und Sie sollten keine langfristigen Fahrzeugschäden zu erwarten haben.

Ist der Filter jedoch komplett versopft sollen Sie das Fahrzeug nicht mehr bewegen.

Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, den Partikelfilter regelmäßig prüfen/ auslesen zu lassen – und bei Bedarf gerne bei uns reinigen zu lassen !

Partikelfilter Regeneration

Da sich mit der Zeit immer mehr Partikel im DPF ablagern, werden diese durch die Abgastemperatur / Eigenregeneration (mehr oder weniger regelmäßig) abgebrannt. Man spricht hierbei von der Filter-Regeneration.

Wie die Rußfilter-Regeneration letztendlich funktioniert, ist dabei immer vom eingesetzten System abhängig – wobei zwischen aktiver und passiver Regeneration unterschieden wird. Dieses System ist jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Nicht selten werden beide Möglichkeiten zur Regeneration des Rußfilters integriert. Ebenso gibt es Möglichkeiten u.a. durch Verwendung von Additiven die Rußzündtemperatur zu senken, sodass eine Verbrennung der Partikel bereits ab 400 Grad möglich ist. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Additive im Motor verbrennen, wodurch zusätzlich Asche im Filter zurückbleibt.

Passive Regeneration

Die passive Regeneration erfolgt in regelmäßigen Abständen – und zwar immer dann, wenn die dazu erforderliche Abgastemperatur erreicht wird. Zu einer aktiven Regeneration kommt es insbesondere bei überwiegendem Autobahn- bzw. Volllastbetrieb.

Aktive Regeneration

Die aktive Regeneration des Partikelfilters erfolgt hingegen durch die Erhöhung der Abgastemperatur auf etwa 600 Grad Celsius, sowie durch Änderungen von Anzahl und Zeitpunkt der Einspritzungen.

Die Grenzen der Regeneration

Durch langfristigen Kurzstreckenbetrieb des Fahrzeugs kann, wie bereits dargestellt, die Rußfilter Regeneration beeinträchtigt werden. Der Filter verstopft in der Folge immer weiter und kann schließlich sogar beschädigt werden.

Hier schafft die Motorkontrollleuchte Abhilfe, indem sie aufleuchtet, wenn der Abgasgegendruck einen gewissen Grenzwert erreicht. Wirft man nun einen Blick auf die jeweilige Bedienungsanleitung des PKW, wird einem dort i.d.R. zu einer Regenerationsfahrt mit erhöhter Last geraten – dem umgangssprachlichen Freifahren. Hier wird dann im optimalen Fall- der feuchte, die Waben verstopfende Ruß, zu feiner Asche verbrannt, sodass die Abgase wieder durch den Filter strömen können. Oftmals wird jedoch nur ein Teil des Rußes verrannt und die Warnleuchte geht schon nach kurzer Zeit wieder an. Selbst bei optimalen Regenerationen und Fahrverhalten setzt sich der Filter jedoch irgendwann mit der Asche zu- die als Endprodukt der Rußverbrennung im Filter verbleibt

Rußfilter freifahren auf Autobahnen und Landstraßen

Ist der Partikelfilter durch überwiegende Nutzung im Stadtverkehr verstopft, kann das Freifahren auf Autobahnen oder auch Landstraßen Abhilfe schaffen. Seitens des TÜVs wird Verbrauchern immer wieder nahegelegt, für das Freifahren unbedingt die Hinweise der Hersteller zu beachten, und nicht blind irgendwelchen Empfehlungen aus dem eigenen Freundeskreis zu befolgen.

So schreiben manche Hersteller den Kunden zudem das Aufsuchen einer Werkstatt mit anschließendem Zurücksetzen des Fehlerspeichers vor. Hingegen ein weit verbreitetes Automärchen ist, dass es zum Freifahren des Dieselpartikelfilters ausreichend sei, „einfach mal mit ordentlich Vollgas über die Autobahn zu brettern“.

Zum Freifahren des Rußpartikelfilters empfiehlt es sich vielmehr, das Fahrzeug über eine längere Strecke hinweg im mittleren Drehzahlenbereich (auf der Autobahn oder Landstraße) zu bewegen. Um die automatische Regeneration (Reinigung) ihres Partikelfilters zu starten, müssen Sie also lediglich eine längere Strecke in entspanntem, konstantem Tempo fahren – während Sie stattdessen für Kurzstrecken in der Innenstadt besser auf das Fahrrad zurückgreifen.

Rußfilter(-Reinigung): wichtiges Mittel für Auto, Mensch und Natur

Wie bereits an vielen Stellen deutlich wurde, ist ein intakter Dieselpartikelfilter ein wichtiges Mittel für Mensch, Umwelt und Auto. Um sicherzustellen, dass Ihr DPF auch wirklich funktioniert, sollten Sie diesen regelmäßig warten bzw. reinigen lassen. Dabei unterstützen wir Sie gerne!

Manchmal (insbesondere bei Kurzstreckenfahren) ist es zudem besser, das Auto einfach mal stehen zu lassen – und somit den Rußfilter sowie die Umwelt zu schonen.

Wichtig als Fahrer eines Dieselfahrzeugs ist es also, den DPF nicht unnötig zu belasten und dessen ordnungsgemäßen Betrieb durch regelmäßige Wartung oder Reinigung sicherzustellen.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als müssten Sie als Fahrer eines Dieselfahrzeugs einiges beachten, lohnt es sich dennoch, beim Fahren bewusst den Dieselpartikelfilter zu schonen. Sehen Sie die Maßnahmen zum DPF-Schutz mehr als eine kontinuierliche Pflege des Dieselpartikelfilters, anstatt als Verpflichtungen, die aus dem Einsatz eines Partikelfilters resultieren.

Denn: Durch regelmäßige DPF-Reinigung sparen Sie Kosten, schonen den Motor Ihres Autos und schützen zudem die Umwelt! Ein Rußfilter ist also alles andere als eine Last!

Weitere Informationen zu unserem innovativen und ebenso schonenden Reinigungsverfahren finden Sie hier.